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Rücken & Bewegung

Rückenschmerzen osteopathisch begleiten

Der Rücken trägt uns durch den Tag – und meldet sich oft als Erstes, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. In meiner Praxis in Ostseebad Rerik schaue ich nicht nur auf die schmerzende Stelle, sondern auf den ganzen Körper, um Ihrem Rücken sanft zu mehr Freiheit zu verhelfen.

Osteopathische Behandlung des Rückens in der Praxis in Ostseebad Rerik

Was steckt hinter Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen, aus denen Menschen körpertherapeutische Hilfe suchen. Fast jeder Mensch kennt sie irgendwann – als ziehenden Schmerz im unteren Rücken, als dumpfes Spannungsgefühl zwischen den Schulterblättern oder als steifes Kreuz am Morgen. In den allermeisten Fällen steckt keine ernste Erkrankung dahinter. Häufig sind es sogenannte unspezifische Rückenschmerzen, bei denen sich keine einzelne Ursache benennen lässt, sondern ein Zusammenspiel aus Bewegungsmangel, einseitiger Belastung, Stress und muskulärer Anspannung.

Unser Rücken ist ein fein abgestimmtes System aus Wirbeln, Bandscheiben, Gelenken, Muskeln, Bändern und Faszien. Kommt ein Teil dieses Systems aus seinem Rhythmus – etwa durch langes Sitzen am Schreibtisch, schweres Heben oder eine Schonhaltung nach einer Verletzung –, müssen andere Bereiche das ausgleichen. Mit der Zeit entstehen Spannungsmuster, die sich als Schmerz bemerkbar machen. Auch das Becken, die Hüften und sogar die Organe im Bauchraum stehen über Faszien und Nerven mit dem Rücken in Verbindung. Deshalb sitzt die Ursache eines Rückenschmerzes nicht immer dort, wo es wehtut.

Wie Osteopathie unterstützen kann

Die Osteopathie betrachtet den Körper als Einheit. Statt nur auf den schmerzenden Wirbel zu schauen, suche ich mit den Händen nach den Zusammenhängen: Wie beweglich ist die Wirbelsäule in ihren einzelnen Abschnitten? Wie steht das Becken? Gibt es Spannungen im Zwerchfell, in der Bauchregion oder in den Beinen, die auf den Rücken zurückwirken? Ziel der Behandlung ist es, eingeschränkte Beweglichkeit behutsam wiederherzustellen, Spannungen zu lösen und dem Körper damit zu helfen, sein eigenes Gleichgewicht wiederzufinden.

Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sich ihr Rücken nach einer osteopathischen Behandlung freier und weniger angespannt anfühlt. Ich arbeite dabei mit sanften, dosierten Techniken – mit Mobilisation, Arbeit an der Muskel- und Faszienspannung und ruhigen Impulsen. Ein ruckartiges Einrenken gehört nicht dazu. Osteopathie kann begleitend unterstützen, sie ist jedoch kein Heilversprechen und ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir offen und ehrlich miteinander.

Ablauf bei mir in der Praxis

Am Anfang steht immer das Gespräch. In der Erstbehandlung nehme ich mir 90 Minuten Zeit, um zu verstehen, wann und wie Ihre Rückenschmerzen entstanden sind, wie Ihr Alltag aussieht und welche Belastungen auf Sie wirken – ob langes Sitzen, körperliche Arbeit oder Sport. Anschließend untersuche ich Ihre Haltung, die Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Beckens und taste die Spannung von Muskulatur und Faszien ab. Aus diesem Bild ergibt sich, woran wir gemeinsam arbeiten.

Die Behandlung selbst ist ruhig und an Ihr Empfinden angepasst. Häufig verbinde ich den strukturellen Ansatz mit viszeraler Arbeit, weil Spannungen im Bauchraum oft auf den unteren Rücken ausstrahlen. Zum Abschluss gebe ich Ihnen einfache Anregungen für den Alltag mit – kleine Bewegungsimpulse, Hinweise zur Haltung oder zum Ausgleich nach langem Sitzen. In meine Praxis in der Leuchtturmstraße kommen Menschen aus Rerik, Kühlungsborn, Bad Doberan, Neubukow und bis nach Rostock und Warnemünde. Als reine Privatpraxis behandle ich Sie ohne Überweisung und mit der Zeit, die eine gründliche Arbeit braucht.

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

So häufig harmlose Rückenschmerzen sind – es gibt Warnzeichen, bei denen Sie nicht zuerst zu mir, sondern zügig zur Ärztin oder zum Arzt gehen sollten. Lassen Sie Ihre Beschwerden zwingend ärztlich abklären, wenn der Rückenschmerz nach einem Sturz, Unfall oder schweren Heben plötzlich auftritt, wenn Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen in den Beinen hinzukommen, wenn Sie Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang bemerken oder ein Taubheitsgefühl im Reit­hosen-Bereich auftritt. Auch Fieber, ungewollter Gewichtsverlust, nächtliche Schmerzen, die Sie aus dem Schlaf reißen, oder anhaltende, sich verschlimmernde Beschwerden trotz Behandlung gehören zuerst in ärztliche Hände. In solchen Fällen kann eine ärztliche Diagnose notwendig sein, bevor eine osteopathische Begleitung überhaupt sinnvoll ist – und ich sage Ihnen das offen, wenn ich solche Hinweise bei Ihnen bemerke.

Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die hier beschriebenen Möglichkeiten sind kein Heilversprechen. Bei akuten, starken oder anhaltenden Rückenschmerzen sowie bei den genannten Warnzeichen lassen Sie diese bitte immer auch ärztlich abklären.

Häufige Fragen zu Rückenschmerzen

Das lässt sich nicht pauschal sagen – es hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen und welche Zusammenhänge dahinterstecken. Manche Menschen spüren schon nach wenigen Terminen eine Veränderung, andere brauchen eine längere Begleitung. Nach der Erstbehandlung gebe ich Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
Ein Bandscheibenvorfall gehört zunächst in ärztliche Abklärung. Begleitend – und in Abstimmung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – kann eine sanfte osteopathische Behandlung das umliegende Gewebe entspannen. Bei Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen ist jedoch sofortige ärztliche Hilfe nötig.
Nein. Als reine Privatpraxis behandle ich Sie ohne Überweisung. Die Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Die Erstbehandlung dauert 90 Minuten und kostet 130 €, eine Folgebehandlung 60 Minuten 109 €.
Bewegung ist meist der beste Begleiter – regelmäßiges, moderates Bewegen tut dem Rücken oft besser als Schonung. Gern gebe ich Ihnen nach der Behandlung einfache Anregungen für den Alltag mit, die zu Ihrer Situation passen.
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